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Nach einem schweren Unwetter, das den kleinen Ort Castle Rock in Maine heimsuchte, zieht ein unheimlicher Nebel auf. Als sich David mit seinem Jungen und seinem streitsüchtigen Nachbarn auf den Weg in die Stadt machte, um Dinge zu kaufen, die den Schaden des Unwetters beseitigen sollen, kommen ihnen sehr viele Soldaten der angrenzenden Militär-Basis im Eiltempo entgegen. Etwas verwirrt, jedoch unbeirrt, setzen sie ihren Weg in die Stadt fort. Angekommen geht der Junge mit dem Nachbarn in den Supermarkt, während David von der Telefonzelle aus ein wichtiges Gespräch führen will. Leider hat er keinen Erfolg, die Leitung ist tot. Im Supermarkt ist die Hölle los, durch das Unwetter sind viele Menschen in die Stadt gekommen, um sich mit Lebensmitteln und anderen wichtigen Dingen einzudecken. Plötzlich stürmt ein Mann in den Supermarkt, mit Blut befleckt und warnt vor dem Nebel, in ihm würde sich das Böse verbergen, das die Menschen tötet. Zuerst wird er von einigen belächelt, doch plötzlich ist der Supermarkt in den dichten, unheimlichen Nebel eingehüllt und niemand weiß so recht, was davon zu halten ist. Ein paar Leute verlassen den Supermarkt und aus dem Nebel dringen Furcht erregende Schreie der Menschen. Das Drama beginnt.
Unsicherheit und Angst, gepaart mit Misstrauen und Übermut kehren in den Supermarkt ein. Die Türen fest verschlossen, einem Gefängnis gleich, sehen die „Insassen“ keinen Ausweg und hoffen, dass der Nebel bald verzogen ist. Am Wareneingang kommt es zu einem tragischen Unglück, ein Riesenkraken holt sich den Jungen, der dort als Aushilfe gearbeitet hat, durch das nur spaltbreit offene Tor, als er den Kompressor reparieren wollte. Die Zeugen dessen kehren in den Markt zurück und niemand will ihnen so recht glauben. Der Nebel ist unheimlich und er scheint immer dichter zu werden. Die Menschen fangen an ihren Ängsten und anderen Empfindungen Luft zu machen. Vor allem die religiöse Fanatikerin Mrs. Carmody legt den Schleier der sonderbar schrulligen Dame ab und läuft zu Höchstform auf, sehr zum Bedauern der übrigen Beteiligten. Doch im Laufe der Zeit beginnt sich das Lager zu spalten. Nachdem die ersten Unwesen aus dem Nebel den Supermarkt angreifen, kochen die Emotionen über und es entsteht eine feindliche Atmosphäre. Das Drama nimmt nun seinen Lauf.
Die Verfilmung durch Frank Darabont, dem Regisseur, ist der Kurzgeschichte Stephen Kings sehr treu nachempfunden, nur das Ende überrascht und trifft härter, als alles vorher mit dem Film erlebte. Hier wird eine Atmosphäre geschaffen, wie sie bei solchen Filmen dazu gehört. Es gibt atmosphärisch also wenig Neues. Jedoch ist die Idee gut umgesetzt und die Charaktere können überzeugen. Als hervorragend möchte ich hier die Arbeit von Marcia Gay Harden hervorheben, die ihre Rolle als Mrs. Carmody vorzüglich darstellt. Dies ist eine der wenigen herausragend guten Seiten des Films. Schockeffekte kommen auf dem TV nicht so recht zur Geltung, es sei denn man hat High-End-Surround-Sound daheim und einen Riesenbildschirm. Im Kino ist dies sicher ein Erlebnis. Positiv hierbei sind die Tricktechniken zu erwähnen. Die kleinen und großen Monster sind gut in Szene gesetzt und tragen viel zur teils beklemmenden Grundstimmung bei. Jedoch ist es schwer diese den ganzen Film aufrecht zu erhalten bzw. zu fühlen, denn zeitweise wirkt alles 08/15 und wie schon mal gesehen.
„Der Nebel“ ist ein kurzweiliger Streifen, den es sich kein zweites Mal anzusehen lohnt, da es keine Möglichkeit gibt etwas Neues beim erneuten Anschauen zu entdecken. Und selbst die Kurzweil wird schwerlich erträglich beim teilweisen müden Dahinplätschern der Story. Gute Schauspielarbeit hilft nur mäßig diese Durststrecken zu überstehen. Frank Darabont hat mit seinen Erfolgen „Die Verurteilten“ und „The Green Mile“ eine Bemessungsgrundlage geschaffen, welcher „Der Nebel“ in keinem Fall gerecht wird.
Fazit: Der Film bietet mäßige Kurzweil, die durch gute Schauspielarbeit, gelungene Effekte und teilweise beklemmende Grundstimmung zu befriedigend heranwächst, aber schnell auch wieder einbricht. Jedoch überrascht das Ende des Films vor allem Kenner der King-Kurzgeschichte, aber auch Nichtkenner werden schockiert sein. 6 Punkte
ich fand die animationen der viecher auch net so dolle. aber ansonsten konnte ich den film schon genießen....
v.a. wurde die spannung noch gesteigert dadurch das ich & mein kumpel (aufgrund eines ladefehlers) die letzten 5 min erst einen tag später gucken konnten
ich find den film schlecht, darf die unsinnigkeiten aber nicht aufzählen ,weil das denen die sich den film antuen wollen die "spannung" nimmt
haha
dann halt ohne begründung Oo
Ich konnte die Schwarz-Weiß-Variante kürzlich beschauen - die "Directors Version", von der ich noch nicht weiß, ob die sich auch anderweitig von der Kinofassung unterscheidet. Weiß jemand was?
Für mich ist es ein fesselnder Film - solide "komponiert", zugegeben mit leichten, "dahinplätschernden" Momenten. Die Schauspielerei reiht sich in das Bild ein - aber an einigen Stellen hätte eine Gesichts-Großaufnahme weniger dem Gesamteindruck gut getan - ich denke nur wenige Schauspieler können solch extreme Gefühlsregungen, die der Film zeigen will, "überzeugend" ausdrücken.
Und Extreme gibt es mit fortschreitender Zeit immer mehr zu durchleben, sozialpsychologische wie körperlich brutale. Eben dieses "Herr der Fliegen"-Szenario hat "Der Nebel" für mich persönlich besonders interessant werden lassen.
ich hab ihn wie immer in der gepflegten sonntagsrunde genossen und schließe mich meinem vorredner an, ganz solider und gut gemachter film - mit einem ende was ich echt nicht erwartet hätte
"der nebel" ist ein film mit einer sehr dichten weil beklemmenden atmosphäre.und das ende...wow,das ende...das hat mich echt im sofa eingefroren.der film an sich ist sehr solide, das ende hebt ihn aber über den durchschnitt.würde mich meinem vorredner anschließen.7-8 punkte!
ich fand den film ziemlich gut. für king typisch, nehmen die beziehungen der personen untereinander zu viel raum ein. das hat mich an den kingbüchern und filmen immer gestört, dass selbst die kleinste nebenrolle mit in das soziale gefüge eingflochten und somit wichtig wird. die effekte der monster finde ich dagegen nicht so sehr gelungen, wirkt halt doch sehr computeranimiert. dafür überzeugte mich der spannungsaufbau und die schauspielkunst der hauptakteure und das ende gehört zu den furchtbarsten die ich bishar sah. man bleibt mit einem sehr entsetzten gefühl dem abspann überlassen... 7 punkte mit tendenz zu 8