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Autorbewertung: 9 von 10 möglichen Punkten
Userbewertung: 8 von 10 möglichen Punkten bei einer gegebenen Stimme.

Band: genCAB
Bandlink: www.myspace.com/gencab
Titel: II transMuter
Datum: August 2008
Label: Hive Records
Labellink: -
Tracklist: 01. Left Eyed Gemini
02. Perish The Thought
03. Let It Be
04. Self Images
05. Siren Song
06. Frozenpause
07. Version2
08. II transMuter
09. Of Love And Death
10. High Tech Low Life
11. Expired Inside
12. Right Eyed Gemini
Genre: Dark Electro, Industrial, IDM
11.02.2012, 17:34 Uhr, von
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 Uiuiui, was habe ich gestaunt, als ich 2008 das Debüt-Album von Generation Cable – kurz genCAB – gehört habe. Was für eine erfrischende Briese für diese eingestaubte Musikrichtung. Nicht etwa, dass hier das Rad neu erfunden wurde. Es wurden aber viele verschiedene Elemente und Einflüsse vermischt und herausgekommen ist eine ansprechend innovative Mischung!
„Left Eyed Gemini“ legt mit einigen IDM-Beats und lärmigen Sounds los und lässt als Intro noch keine großen Rückschlüsse auf weitere Songs zu. Mit „Perish The Thought“ klingt dann ein Song an, der schon von diversen Compilations bekannt sein dürfte. Bereits hier ist zu erkennen, dass mit sehr viel Liebe zum Detail gearbeitet wird. Egal ob nun Drums und Percussions oder die Bearbeitung der Stimme. Dennoch verliert sich genCAB nicht in den Details, sondern behält gängige Songstrukturen allgemein bei. „Let It Be“ klingt anfangs ziemlich sperrig, dominiert von verzerrten Percussion-Sounds und fast schon gerappten Vocals, bis dann der sehr eingängige Refrain den Weg ins Ohr findet. „Self Images“ kommt etwas weniger sperrig daher, die Grundformel von eher gesprochenen Strophen und gesungenem, eingängigem Refrain bleibt aber erhalten. „Siren Song“ hebt sich von der Soundauswahl ein wenig ab, klingt leichter und nicht so sperrig und verschachtelt. Damit der Zuhörer sich aber gar nicht erst Illusionen macht, wird die Soundauswahl vom Intro aufgegriffen und zum Zwischenstück „Frozenpause“ verpackt. Das nächste Stück „Version 2“ bleibt der Formel der gesprochenen Strophen und des gesungenen Refrains treu und bietet dazu noch einen interessanten, schleppenden Beat auf. Das Titelstück „II transMuter“ könnte man in mehrere Teile untergliedern und diese einzeln auswerten. Zwar ist das Stück weniger schleppend und sperrig als so manch anderer Song auf dem Album, dennoch ist es von der Eingängigkeit anderer Songs doch ein gutes Stück entfernt. „Of Love And Death“ dagegen kombiniert gekonnt eingängige Synth-Melodien mit sperrigen Rhythmen und strotzt nur so vor Energie. Für mich der beste Song auf dem Album. Anschließend folgt ein ungeahnt tanzflächentauglicher Song mit dem Namen „High Tech – Low Life“. Auf allzu große Spielereien wurde diesmal verzichtet, es geht mit 4/4er Beat und fast schon trancigen Sounds ab nach vorn. Oh, eine Ballade. „Expired Inside“ ist eine schöne Ballade und dürfte in so manchem Ohr hängen bleiben. „Right Eyed Gemini“ ist dann zum Abschluss ein Outro, dass sich durchaus anzuhören lohnt.
Dieses Album ist aufgrund seiner oftmals sperrigen und nicht leicht verdaulichen Songs sicher nichts, was sich auf Anhieb in jedermanns Herz spielen wird. Mich persönlich beeindruckt die Vielfalt der Songs, die trotz ähnlicher Grundformel ein ungemeines Facettenreichtum aufweisen können und auch nach mehrmaligem Hören nicht langweilig werden, sondern stets das Potenzial haben, bisher noch nicht zur Kenntnis genommene Details zu entdecken. Trotzdem bleiben viele der Songs durchaus im Ohr hängen. Die Stimme fällt wohl nicht allen Hörern sonderlich positiv auf, ich dagegen habe nichts an ihr auszusetzen. Mein einziger Kritikpunkt und gleichzeitig Grund für den Punktabzug ist die Produktion, die nicht ganz makellos ist.
Favoriten: Perish The Thought, Self Images, Of Love And Death, Expired Inside
Da das Label krachen gegangen ist, gibt es das Album übrigens mittlerweile als Gratis-Download:
http://music.vampirefreaks.com/download/album.php?id=394
Viel Spaß damit!
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