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Wir schreiben das Jahr 2707 und die Erde steht kurz vor ihrem Kollaps. Die vier Mächte der Erde - Bauhaus und Capitol beherrschen dabei Europa - haben die Erde ausgebeutet und kämpfen nun um die letzten Ressourcen. Längst schon wurden andere Planeten besiedelt, unter anderem der Mars. Der unerbitterliche Krieg zwischen den beiden Mächten in Europa weckt eine uralte Gefahr, welche nur noch als Horrorgeschichte bekannt ist, wenn überhaupt, und plötzlich stehen die Menschen einem fast vergessenen Feind gegenüber: den Mutanten, die einst von Aliens aus den Menschen erschaffen wurden. Sie überrennen die Erde und die Mächte sehen sich gezwungen die Erde zu evakuieren, wohlwissend nur ein paar Wenige retten zu können. Doch jemand will die Mutanten aufhalten und die Erde vor ihrem vorzeitigen Untergang bewahren: Bruder Samuel. Er ist Mitglied eines Ordens, welcher über die Herkunft der Mutanten und auch deren Vernichtung weiß. Dieser Orden ist der Hüter der Maschine.
Ja, richtig! Eine Maschine macht aus Menschen Mutantenzombies. Menschliche Wesen ohne Haare, ohne eigenen Willen, mit übermenschlicher Kraft und einem mutierten Arm, der in eine Art Hornspeer verwandelt wurde. Und diese Mutanten nehmen die überwältigten Menschen mit zu ihrer Maschine, um weitere Mutanten zu schaffen.
Klingt komisch, ist es auch. Unfreiwillig komische Dialoge und die hier und da eingestreuten Splatter & Gore-Effekte machen aus dem doch recht ansehnlich besetzten Film eine billig erscheinende B-Produktion, obwohl die Dreharbeiten tatsächlich nicht länger als zwei Monate dauerten. Eventuell trügt der Schein tatsächlich nicht, denn mal ehrlich, wann hat man die hier auftretenden Stars denn das letzte Mal in nem Kino-Film gesehen? Ich erinnere mich an Ron Perlman in Hellboy 2 als den aktuellsten Film eines der hier erscheinenden Charaktere. Und John Malkovich spielt eine so winzige Rolle, dass es schon als Dummfang gilt, dass dieser überhaupt erwähnt wird. Außerdem ist doch hier und da geklaut worden. Ich fühlte mich an einige Filme stark erinnert: District Nine, 2012, ...
Aber dennoch ist der bunt gewürfelte Haufen Sternchen hier ganz passabel anzusehen - rein optisch, nicht darstellerisch. Denn neben "Hellboy" und ein bisschen John Malkovich haben wir noch die "kleine Miho" aus Sin City und den "Punisher". Aber euch der deutsche Import Benno Führmann oder auch "Dr.Talbot" aus Doomsday, Mr. Sean Pertwee, haben ihren Platz im Film eingenommen. Eigentlich doch recht ansehnlich, mh?
Die Story ist schon nicht mehr einfach zu verfilmen, gibt es dazu doch bereits massenhaft Material. Vielleicht ist das die Ursache dafür, dass der Film so unterirdisch geworden ist, dass er schon fast Kultstatus erlangen könnte. Hier scheint alles andere neben der Story nebensächlich zu sein, die Charaktere z.B. - egal. Also schade ist es schon, wäre sicherlich echt was nettes gewesen, wenn etwas mehr Mühe investiert worden wäre, denn ich finde, dass Potenzial vorhanden ist.
Neben den erwähnten Unzulänglichkeiten hat der Film doch aber auch coole, nette Dinge zu bieten, z.B. dampfbetriebene Raumschiffe oder die erwähnten Gore-/Splatter-Effekte, die ab und an dann doch über die Dauer des Films helfen, so dass man nicht unbedingt vorher abschaltet. Dennoch kann ich hier keine dolle Bewertung abgeben - 4 Punkte.