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Schon seit der Trailer im Januar im Vorprogramm von "Prestige" lief, wollte ich diesen Film unbedingt sehen. Trotz Warnungen, trotz Kritiken, einfach, weil es sich um einen Film von Guillermo del Toro handelt und das nach der Verfilmung des Comics "Hellboy" neugierig macht.
Ofelias Leben und das ihrer durch eine Schwangerschaft schwer mitgenommenen Mutter ist nicht schön. Der Umzug von der Stadt auf das Land zu ihrem Stiefvater "El Capitan" Vidal lässt Ofelia eine Welt jenseits der kriegerischen Auseinandersetzung von Francos Schergen mit den spanischen Partisanen erträumen.
Pan ist ein griechischer Wald- und Hirtengott, dessen Attribute eine Flöte und ein Hirtenstab sind. Er ist ein Naturgott und als solcher als gut anzusehen, aber er soll ebenfalls der Ursprung erschreckender nächtlicher Geräusche sein. Die Geräusche sind ein wichtiges Element des Filmes - würde man ihn mit verbundenen Augen sehen, liefe einem das eine ums andere Mal ein kalter Schauer über den Rücken.
Träger der Geräusche ist das Haus des Stiefvaters, die Natur selbst und eine Gottesanbeterin, Ofelias Führerin in ein Labyrinth nahe ihrem neuen "Zuhause". Dort erfährt sie von einem Faun (das römische Pendant des Pan, wenn man es so sehen will, jedoch ist ein Faun ein Halbgott, die Konnotation ähnelt der Pans), dass sie die verschollene Prinzessin eines unterirdischen Reiches ist, das seit Jahrhunderten auf ihre Rückkehr wartet.
Da sich die Realität von Ofelias Leben immer mehr in einen Käfig verwandelt, der sie durch das Verschwimmen der Grenze zwischen ihrem Reich und der Einsamkeit der von den Partisanen umkämpften Berge zu ersticken droht, ist die endgültige Flucht in dieses Königreich abzusehen.
Der Film lebt von seinen Klangkulissen, dabei hervorzuheben ist das Schlaflied der Hauswirtschafterin Mercedes, das den organischen Geräuschen wie ein Beruhigungsmittel entgegen steht. Die feucht-kalte Atmosphäre und äußerste, vor allem menschliche, Brutalität entfernen dieses Werk weit von einem Kinderfilm. Aber man beginnt zu verstehen, warum es Märchen gibt und warum man sie braucht, denn "sie hinterlassen in unserer Welt Spuren, die jenen, die zu sehen vermögen, nicht verborgen bleiben".
9 Punkte dafür, dass manches auch der Fantasie des Zuschauers hätte überlassen bleiben können.
Censored Innocence V3.0 schrieb am 27.03.2007, 22:29 Uhr:
Selten so einen schlechten, extrem über-hypten Film gesehen. Spanische Nazi´s und Fantasy können nicht funktionieren. Hab mich extrem geärgert.
tut mir leid, aber das ist einer der überbewertetsten filme des jahres 2007. ich finde an dem film nichts besonderes, kann mich nicht damit abfinden einem solch langweiligen fantasyfilm 9 punkte zu vergeben. liegt wohl daran, dass ich fantasy nicht leiden kann, und dieser film hat mich gnadenlos enttäuscht. die vorfreude verwandelte sich während des zuschauens zu einer bitteren grimasse. der trailer hat mir mehr gefallen als der film selbst. hätte echt mehr erwartet, aber was will man schon vom genre fantasy erwarten 6 punkte.
Hab ihn mir gestern angeschaut. Super Film, vor allem eine grandiose Mischung zwischen Realität und Fantasy.
Genial... ich bin echt am überlegen ob er in meinen Sammlung kommt.
Danke für den Tipp!!!
Ich fand den Film richtig toll, die beiden Themen die eigentlich so gut wie gar nichts miteinander zu tun hatten waren doch sehr gut verbunden, wenn auch stellenweise ziemlich schonungslos und brutal.
-=KOMAKINO=- schrieb am 04.06.2007, 13:37 Uhr:
Wunderbarer Film. So ´ne Art Märchen für die nicht mehr ganz kleinen...
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Der zweite Satz trifft vollkommen zu.
Ein Märchen für die ältere Generation. Echt toller Film.
Aber Augen in den Händen? - Ich fand das sehr ekelig ._.