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Paris ist in 20 Arrondissements (eine Art Bezirk) unterteilt, in jedem dieser Bezirke spielt ein etwa fünf minütiger Kurzfilm, wobei zwei der Kurzfilme nicht in den Film aufgenommen wurden. Es bleiben 18 kurze Einblicke in eine wundervolle Stadt, welche sich alle mehr oder weniger um eine Art von Liebe drehen. Dabei geht es genau so witzig wie tragisch zu und teilweise wird es sehr skurril. Es handelt sich bei Paris, je t'aime nicht um einen Werbefilm, entsprechend werden auch schwierige Themen angesprochen. Ich will einen kleinen Einblick in einige dieser Filme geben.
In Tuileries zeigen uns Ethan und Joel Coen (The Big Lewbowski) einen amerikanischen Touristen (dargestellt von Steve Busemi), welcher in einer U-Bahnstation sitzt und ganz unvermittelt in die Beziehung eines druchgeknallten Pärchens gerät, so dass er mit der schönen Freundin rumknuscht, aber auch Schläge einstecken muss. Dabei wartet er eigentlich nur auf seine U-Bahn.
Isabel Coixet (Das geheime Leben der Worte) zeigt uns in ihrem Beitrag Bastille einen Mann, der gerade dabei ist, seine Ehefrau zu verlassen, als er erfährt, dass sie unheilbar krank ist. Er verlässt sofort seine Geliebte per SMS und kümmert sich um seine kranke Frau, all die Dinge, die er an ihr gehasst hat, fängt er nach und nach wieder an zu lieben.
Sehr witzig ist Tour Eifel von Sylvian Chomet, hier erzählt ein kleiner Junge mit einem überdimensional großen Ranzen davon, wie sich seine Eltern im Gefängnis kennengelernt haben. Übrigens sind seine Eltern beides Pantomimen.
Weniger witzig ist da schon Place des fétes, wo uns Oliver Schmitz das Schicksal eines sehr sympatischen schwarzafrikanischen Einwanderes erzählt.
Wes Craven (bekannt durch seine Horrorfilme wie Scream) zeigt uns seine romantische Seite in Pére-Lachaise, wobei er auch da nicht von den Toten lassen kann und Oscar Wilde wieder auferstehen lässt.
Und diese Kurzfilmsammlung bietet noch einiges mehr, Willem Dafoe auf einem Pferd als Cowboy mitten in Paris, Elijah Wood als Vampir oder Nick Nolte als Babysitter. Das alles begleitet von Bildern von Paris, wer schon mal da war, wird Einiges wieder erkennen, auch Situationen, wie zum Beispiel das unglaubliche Parkverhalten der Pariser, denen keine Lücke zu klein ist. Wer es noch nicht nach Paris geschafft hat, wird nach diesem Film sicher ein dringendes Bedürfnis danach verspüren.
Beeindruckend ist auch die Auswahl der Regisseure und Schauspieler, welche für das Projekt gewonnen werden konnten, welche es geschafft haben, Paris von 18 verschiedene Facetten zu zeigen. Aber wie das nunmal bei Kurzfilmsammlungen ist, gefallen einem nicht alle Filme, so dass es 8 Punkte von mir gibt.
Eiskaltes Händchen schrieb am 14.03.2007, 1:52 Uhr:
Ich habe ihn heute gesehen ... Da waren wirklich ein paar tolle Kurzfilme dabei. Wobei ich den einen nicht ganz verstanden habe. Und den von Tom Tykwer kannte ich schon ...
Sicher der mit der asiatischen Friseurin, bei mir tut sich da auch nur eine großes Fragezeichen auf.
Ich habe ihn heute gesehen ... Da waren wirklich ein paar tolle Kurzfilme dabei. Wobei ich den einen nicht ganz verstanden habe. Und den von Tom Tykwer kannte ich schon ...
Bald läuft der Film im kleinen, gemütlichen Kino im Bahnhof Langendreer; ich werde ihn mir auf jeden Fall ansehen...
Vor allem wegen des Kurzfilms von Jean-Luc Godard. Aber auch so; Paris!
Aber erst einmal "Unser täglich Brot", heute abend... ( :
heute war ich im kino. leider lief dieser film zur falschen uhrzeit sonst wär ich vermutlich rein. aber die entscheidung (pans labyrinth) bereue ich trotzdem nicht Paris, je t’aime wird aber folgen