Tracklist: 01. I saw them through the pines
02. Through the trees spears the sun
03. Fenella
04. The blood of my lady
05. O deep woods
06. Nakkiel II
07. Midnight garden
08. Samorost
09. The blood of my lady II
10. Hemlock and mandrake fields
11. The swallows spirals through them
12. Nihil Sum
13. I saw her through the pines
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Kim Larsen ist zurück - und das lauter als je zuvor, wobei das Wort "laut" für Kim Larsens Verhältnisse stark übertrieben ist. Der Kopf hinter Of The Wand & The Moon startet mit Solanaceae ein Nebenprojekt und das aus gutem Grund. Obwohl er einst mit Sonnenheim eines der besten Neofolkwerke herausgebracht hatte, verlässt er mit Solanaceae mit leichten Schritten die Pfade des Neofolks. Für richtigen Neofolk fehlen die schaurig-schönen Klänge, wie man sie zum Beispiel bei Rome findet. Ebenfalls verzichtet Kim bei Solanaceae auf Noise-Samples, die ja doch fast zu jedem guten Neofolkalbum gehören. Dennoch ist Solanaceae ein großartiges Album, welches nicht nur unter Neofolk-Hörern große Begeisterung auslösen wird.
Das Album beginnt mit den zwei ruhigen Stücken »I Saw Them Through The Pines« und »Through The Trees Spears The Sun«, wobei vor allem letzteres durch schwungvolle Melodien und den sanften Begleitgesang gefällt. Mit »Feel The Blood Of My Lady« ist meiner Meinung nach mit Abstand eines der besten Lieder von Kim Larsen oder gar dem Genre Neofolk entstanden, welches sich direkt neben Liedern wie »The Perfume Of Traitors« von Death In June einreihen darf. Ein bisschen erinnert es mich von der Melodie an »Working Class Hero« von John Lennon. Das darauf folgende Stück »Oh Deep Woods« ist von ähnlicher Größe und gefällt vor allem durch den mysthischen und sanften Gesang der Sängerin Chealsea Robb von Arrowwood. »Nakkiel II« und »Samorost« sind zwei Instrumentalstücke, wobei »Samorost« durch das auffällige Flötenspiel besticht. Allein das Lied »The Blood Of My Lady II« gefällt mir nicht so sehr. Ein bisschen Schade, was aber durch die folgenden Lieder wieder wettgemacht wird. Vor allem das Stück »The Swallows Spirals Through Them« gefällt mir durch den am Ende erklingenden schaurigen und tiefen Gesang.
Sicherlich ist Solanaceae kein richtiges Neofolkalbum, trotzden wird es auch im Neofolk seine Anhänger finden, denn wenn Kim Larsen ein neues Werk veröffentlicht, stehen viele Ohren auf Hab-Acht-Stellung. Kim Larsen hat mit seinen vergangenen Veröffentlichungen und auch mit Solanaceae bewiesen, dass er für das Genre Neofolk und somit auch für Gothic bzw. die Schwarze Szene, eine unglaubliche musikalische Bereicherung ist. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die nächste Album-Veröffentlichung nicht wieder vier Jahre auf sich warten lässt.
Auf der Myspace-Seite lassen sich einige Lieder anhören und auch auf YouTube gibt es ein paar Videos, wie zum Beispiel den hier verlinkten Clip:
(Das Lied auf dem Video ist das selbe Stück, welches auch auf einem Album von Unto Ashes veröffentlicht wurde)
klingt interessant (hauptsächlich wohl wegen herr larsen) und das beispiel-lied tönt für meine bedürfnisse durchaus erfüllend. wusste gar nicht, dass er wieder was macht. gut... ich bin in dem bereich eh nie wirklich hinterher und lass mich da immer von anderen informieren.