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Autorbewertung: 9 von 10 möglichen Punkten
Userbewertung: 10 von 10 möglichen Punkten bei einer gegebenen Stimme.

Band: Of The Wand And The Moon
Bandlink: www.ofthewandandthemoon.dk
Titel: Sonnenheim
Datum: 11 2005
Label: Tesco
Labellink: www.tesco-germany.com
Tracklist: 1. Black Moth
2. Nithttime In Sonnenheim
3. Summer Solstice
4. Honour
5. My Black Faith
6. Wonderful Wonderful Sun
7. Hollow Upon Hollow
8. Camouflage
9. Lieblos Bis Zur Dunkelheit
10. Hail Hail Hail II
11. Here's An Ode
12. I Shall Feast
13. Like Wolves
14. Winter Solstice
Genre: Neofolk

13.12.2005, 20:56 Uhr, von
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 Kim Larsen, der kreative Kopf von Of The Wand And The Moon, präsentierte November 05 nach einer zweijährigen Veröffentlichungspause der Neofolkwelt sein neuestes Werk Sonnenheim. Und schon zu Anfang meiner CD-Vorstellung kann ich behaupten dass dieses Album obwohl mit Nighttime Nightrhymes und Emptiness:Emptiness:Emptiness bereits erstaunliches geleistet wurde, mit zu den Besten gehört welches das Genre sein Eigen nennen darf.
Black Moth empfängt dich mit seinen atmosphärischen, immer wiederkehrenden Sprachsamples; eine Stimme die tief unter die Haut geht. Begleitet von Schussgeräuschen startet Kim Larsen sein Neofolkambientestück und flüstert gefühlvoll in gewohnter Manier seinen Text. Nach über fünf Minuten endet Black Moth leise und geht geradewegs in das erste reine Neofolklied Nighttime in Sonnenheim, welches in "Bring deine Freunde zum Fest, es ist Nacht in Sonnenheim" erklingt. Das Album Sonnenheim entstand übrigens teilweise in Zusammenarbeit mit Frontmann Andreas Ritter von Forseti, der auf drei Stücken das Spiel des Akkordeon übernahm und so manche deutsche Textpassage zum Besten gab.
Mit dem nächsten Stück Summer Solstice drückt sich durch das Akkerdeon- und Akustikgitarrenspiel mit seiner melancholischen Melodie und dem ruhigen entspannenden Flüstergesange, ein warmes Gefühl in den Herzen aller Neofolkanhänger breit.
Honour mag durch sein liebliches, im Hintergrund ertönendes Glockenspiel und dem schön gesungenen Refrain gefallen. Ein Lied zum entspannen und träumen; wie es fast für alle Stücke dieses Albums üblich ist.
Mit My Black Faith präsentiert Kim Larsen zum ersten Mal eine Studioversion dieses Songs, welches schon im Oktober 2001 auf einer SingleLP in einer eindrucksvollen Live-Version erschien und OFWATM-Fans sowieso durch Liveauftritte schon lange bekannt war. Eine einprägende Melodie, sehr persönliche Lyrics und ein kraftvoller und doch leiser Gesang ergeben ein Gesamtwerk welches dadurch wohl, zu Recht, zu den bekanntesten Liedern Kim Larsens gehört. Hoffnung, Trauer, Wut und Zorn mag man aus diesem ruhigen und doch aufwühlenden Lied mitnehmen.
Das nächste eindrucksvolle Stück erklingt mit Camouflage. Ruhiges, rituelles Getrommel mit Akkordeon unterstützt.
Mit I Shall Feast ertönt ein weiteres ambientlastiges Werk; Knappe vier Minuten ruhige, entspannende Töne.
Mit Winter Solstice, dem 14. Lied des Albums, endet eines der besten Werke aus dem Neofolkbereich. Und auch wenn ich nicht alle Lieder näher beschrieb, ist keines der Songs als Lückenfüller oder unnötig zu betrachten. Eine nahezu perfektes Werk; und nur nahezu weil Perfektion in Kunst relativ ist.
Unbedingt anhören.
Auf www.ofthewandandthemoon.dk/mp3/sonnenheim_samples.htm lassen sich ein paar Stücke probehören.
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