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Band: Of The Wand And The Moon
Titel: The Lone Descent
Datum: 2011
Label: Heidrunar/ Myrkrunar
Tracklist: 1. Sunspot
2. Absence
3. A Pyre Of Black Sunflowers
4. Tear It Apart
5. We Are Dust
6. A Tomb Of Seasoned Dye
7. Is It Out Of Our Hands?
8. Watch The Skyline Catch Fire
9. The Lone Descent
10. Immer Vorwärts
11. A Song For Deaf Ears In Empty Cathedrals
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Of The Wand And The Moon - The Lone Descent
Of The Wand And The Moon gehören für mich inzwischen zu den bedeutsamsten Vertretern des Genres Neofolk. Vor allem durch die großartige Veröffentlichung Sonnenheim: Schöne Melodien, sanfter Gesang, passende Samples ohne Effekthascherei und eine ganz eigene herbstliche Lagerfeueratmosphäre. Passend zur Jahreszeit erscheint nun das neue Album von Of The Wand And The Moon: The Lone Descent.
Vorsichtige Weiterentwicklung mit The Lone Descent
Obgleich Kim Larsen mit Solanaceae bereits ein ähnliches Nebenprojekt gestartet hat, ist das neue Album eine vorsichtige Weiterentwicklung von Sonnenheim. Statt den Erfolg von Sonnenheim aufzugreifen und ein ähnliches Album auf die Beine zu stellen, wirkt TLD irgendwie frischer, aber zugleich auch viel melancholischer. Schon das erste Stück Sunspot (Video) beginnt nach typischen Neofolksamples mit einer kraftvollen Melodie. Aber mit dem zweiten, Absence (Video), wird es dann umso drückender. Absence wurde übrigens schon vor einiger Zeit als Vorbereitung auf das neue Album "The Lone Descent" auf YouTube eingestellt und mit passenden Nachtszenen aus Taxi Driver unterlegt. Der vierte Titel Tear It Apart ist eines der schönsten Stücke auf The Lone Descent. Eigentlich gehört es mit zu den besten Liedern, die Of The Wand And The Moon je komponiert haben. Eine wunderschöne Melodie, ruhiger, leicht melancholischer Gesang und hervorragende instrumentale Vertonung. Ganz toll. Aber das folgende We Are Dust (Video) muss sich nicht hinter Tear It Apart verstecken. Obwohl es viel kräftiger daher kommt, erzeugt es dennoch irgendwie eine traurige Atmosphäre. Diese Atmosphäre zieht sich durch das komplette neue Album von Of The Wand And The Moon.
Mit dem achten Titel Watch The Skyline Catch Fire knüpft das neue Album eher an Sonnenheim bzw. noch frühere Veröffentlichungen an. Durch die sanften Klänge und den eher gesprochenen, fast schon wie zu Anfangszeiten geflüsterten Gesang fühlt man sich gleich wie bei Sonnenheim, Nighttime Nightrhymes oder Emptiness Emptiness Emptiness. Die folgenden drei Stücke The Lone Descent, Immer Vorwärts (Video) und A Song For Deaf Ears In Empty Cathedrals sind dann wieder typisch für The Lone Descent. Teilweise kräftige aber dennoch melodische Klänge.
Of The Wand And The Moon setzt Standards für Neofolk
Kim Larsen, welcher ursprünglich eigentlich Metal gemacht hat, meisterte sich mit seinen Veröffentlichungen sehr schnell zu den wichtigsten Kreativen der Neofolkszene. Dabei änderte sich der Stil mit jedem Album ein wenig, ohne dabei den Stil zu stark zu verändern. Liebhaber der ersten Alben dürften auch mit den neuen Alben wie Sonnenheim oder The Lone Descent ihre Freude haben. Die Werke von Of The Wand And The Moon setzen neue Maßstäbe im Neofolk und OTWATM dürften inzwischen im selben Atemzug mit Bands wie Death In June genannt werden. Gerade DIJ, die mich mit The Rule of Thirds eher enttäuscht haben.
Fazit von Of The Wand And The Moon - The Lone Descent
Ein besser oder schlechter kann es im Vergleich mit Sonnenheim nicht geben. Gerade weil Sonnenheim schon nahezu perfekt und The Lone Descent kein bisschen schlechter ist, gibt es dann halt ein: Grandios. The Lone Descent ist zwar etwas melancholischer und vom Stil her nicht so lagerfeuerromantisch wie Sonnenheim, aber gehört für mich zu den besten Alben im Bereich Neofolk. Und auch in diesem Album haben auch ein paar andere Größen des Neofolks mitgewirkt. Wer an den bisherigen Alben seine Freude hatte oder generell gerne Neofolk hört, kommt an The Lone Descent nicht vorbei.
Video zu Of The Wand And The Moon - We Are Dust
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