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Band: Morgenstern
Bandlink: www.ant-zen.com/morgenstern/
Titel: Two Different Faces
Datum: 7 2005
Label: Ant-Zen
Labellink: www.ant-zen.com
Tracklist: 01. Railing
02. Faces Of Phobia
03. New Day
04. Looking Down A Hill
05. Viewer
06. Longing For Sand
07. Beasts
08. Frozen Moments
09. Memories
10. Radio Rip
11. Viewer (Sonar rmx)
Genre: Noise / Darkambiente
04.03.2006, 21:12 Uhr, von
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Die Kreative um Morgenstern ist keine andere als Andrea Börner, welche sich schon durch die Industrial-Punk Combo Ars Moriendi und das Dark-Ambientprojekt Templegarden´s einen bekannten Namen gemacht hat. Sie veröffentlichte nach über 4 Jahren ein neues Album mit dem Namen Two Different Faces. Unterstützt wurde sie dabei von Andreas Schramm (Asche), welcher sich seit diesem Album offizielles Bandmitglied von Morgenstern nennen darf.
Das Album enthält 11 Tracks, wobei der letzte ein Sonar-Remix des Stückes Viewer darstellt. Das komplette Album hat eine gesamte Spieldauer von etwas über eine Stunde. Das Cover erinnert an Gestein, wobei es sich in einem rostähnlichen Farbton hält. Das Booklet ist eher schlicht gehalten und bietet wenig visuelle Eindrücke. Dafür wurde der musikalischen Darbietung deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt:
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Das erste Stück Railing, als Intro anzusehen, führt durch seine berauschenden darkambientähnlichen Klänge mit verzerrten Sounds und einer sich steigenden Klanggewalt in viereinhalb Minuten zum ersten noisigen Track Faces Of Phobia ein. Railing wird dabei durch mystische Töne und verschwommenen Vocals sehr düster gehalten. Der Übergang in das nächste Stück Faces Of Phobia gelingt perfekt. Sich immer weiter verzerrende Töne dringen in den Vordergrund und bohren sich aufdringlich in das auditive Wahrnehmen ein bis es dann in Faces of Phobie noisig zur Sache kommt. Ein weicher und zugleich dunkler Bass unterstützt in Faces Of Phobia die verzerrten Sounds während zur Mitte hin Andrea Börner einen emotionalen und mystischen Gesang erklingen lässt. Die Atmosphäre ist trotz oder gerade wegen den Noiseelementen sehr hoch. Durch den gleichzeitigen Einsatz von Darkambiente, Noise und ihrem Gesang ergibt sich eine klanggewaltige Aura, die auf meiner Haut sich aufrichtende Haare und einen leichten Schauer erzeugt.
Auf diesem Album wechseln sich Noise- und Ambientstücke ab, wobei sich die Stile leicht vermischen. In so manch ruhigen Part verstecken sich verzerrte Klänge, sowie sich auch Noisestücke mit Atmosphäre anreichen liesen. Das eine Gesicht entsteht durch mystisch-dunkle Sphären, während schwer verdaubare Krachelemente das zweite Gesicht erschaffen.
Der Viewer-Remix von Sonar ertönt hart und laut. Jedoch erzeugt er leider nicht die Atmosphäre wie das Original von Morgenstern. Dennoch fügt er sich qualitativ gleichwertig in das eigentliche Album ein.
Wer sich auf eine Reise durch Noise und Darkambiente begeben will, sollte sich unbedingt an Two Different Faces von Morgenstern herantrauen.
Anspieltips: Faces Of Phobia, New Day, Memories
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