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Autorbewertung: 7 von 10 möglichen Punkten
Userbewertung: 7 von 10 möglichen Punkten bei einer gegebenen Stimme.

Titel: Arahan
Regisseur: Seung-Wan, Ryoo
Datum: 2004
Darsteller: Ryu Seung-Beom, Yoon So-Yi, Ahn Sung-Kee,
FSK: 16
Trailer: asianfilmweb.de/features/trailer/arahan.rar
Genre: Martial Arts/Komödie

28.01.2007, 22:00 Uhr, von
נעפל      
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Der Schlüssel zum Chi, der absoluten Macht, wurde vor langer Zeit von sieben Meistern beschützt, doch einer der Meister will selber diese Macht. Er wird daraufhin von den anderen sechs Meistern eingemauert. Dieser abtrünnige Meister wird in der Gegenwart befreit und strebt danach, den Schlüssel zu bekommen.
Die fünf übrigen Meister, der sechste verstarb bei einen Volksaufstand, bei dem er zuviel Tränengas einatmete, haben in der Gegenwart ganz andere Probleme. Ihnen fehlen die Schüler! Einzig Eui-Jin, Tochter eines der Meisters, lernt die Kunst, das Chi zu nutzen. Um neue Schüler zu finden ziehen zwei der Meister durch die Fernsehshows Südkoreas und präsentieren dort mehr schlecht als recht Beispiele ihrer Kunst. Einen neuen Schüler finden sie allerdings auf ganz anderem Wege.
Die oben erwähnte Eui-Jin arbeitet in einen kleinen Laden. Als sie einen Handtaschendieb entdeckt, nimmt sie die Verfolgung auf, wobei sie in Matrixmanier schon mal über Hochhausdächer springt. Als sie den Dieb dann stellen kann, erwischt sie, indem sie Energie ballert, den jungen, leicht tollpatschigen Hilfspolizisten Sang-Hwan, womit dann auch der Held des Filmes auf der Leinwand erscheint.
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Im Folgenden wird Sang-Hwan in die Kampfkunst eingewiesen und mit asiatischen Halbweisheiten belehrt. Sehr gut umgesetzt wird dieses durch einen Split des Bildes; während man in der rechten Hälfte die Fortschritte Sang-Hwans im Kampftraning sehen kann, sieht man in der anderen den jeweiligen Meister, der Weisheiten zum Besten gibt. Diese Weisheiten wirken selbst auf westliche Filmfans sehr Klischeehaft und auch ingesamt gesehen zählt die dünne Story nicht wirklich zu den Schokoladenseiten des Films.
Anders sieht es mit der optischen Umsetzung aus, vor Allem die Szenen aus der Vergangenheit, welche einem den Fantasyhintergrund näher bringen sollen, überzeugen durch ihre Bildgewalt. Man sieht Menschen, die sich gegenseitig umbringen in einem zerstörten, brennenden Dorf und der Himmel ist in einem Blutrot gehalten.
Ebenfalls überzeugen die meisten Szenen in der Gegenwart und auch an den Animationen, wenn Eui-Jin eine Hauswand entlang läuft zum Beispiel, ist nicht auszusetzen.
Besonders gefallen hat mir die gelungene Verknüpfung von Martial Arts Film und Komödie, wobei die Stärken eindeutig bei Martial Arts liegen. Die Kampfszenen sind erstklassig umgesetzt, alles was das Martial Arts Herz begehrt wird geboten (Eui-Jin als süße fliegende Schwertkämpferin zum Beispiel), besonders der leider ziemlich kurze Kampf in der Brunnenanlage ist äußerst sehenswert. Der Comedy-Anteil überzeugt leider nicht ganz, teilweise sind die Gags ein wenig flach geraten, was allerdings auch an der Übersetzung und Synchronisation liegen kann, trotzdem bekommt man viele Gründe zum Schmunzeln.
Insgesamt ein durchaus unterhaltsamer Film für zwischendurch, da er keinerlei größere Längen aufweist, gibt es 7 Punkte von mir.
Sang-Hwan - Eui-Jin - Ja-Woon
  
Wir danken splendid film für die Verfügungstellung der Bilder!
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