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Ein Film, von dem ich weiß, dass ihn einige unter euch zutiefst verabscheuen werden. - Takashi Miike
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Autorbewertung: 10 von 10 möglichen Punkten
Userbewertung: 9 von 10 möglichen Punkten bei 5 gegebenen Stimmen.

Titel: Audition
Regisseur: Miike, Takashi
Datum: März 2000
Darsteller: Ryo Ishibashi (Aoyama Shigeharu), Eihi Shiina (Asami Yamazaki), Myuki Matsude (Ryoko Aoyama), Tetsu Sawaki (Aoyamas Sohn Shigehiko),
FSK: 18
Genre: Thriller, Drama,

19.11.2006, 0:48 Uhr, von
נעפל      
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Sieben Jahre nach den Tod seiner Frau beschließt der Geschäftsmann Aoyama Shigeharu, dass es wieder Zeit für eine Frau in seinem Leben wird. Sein Freund, der TV-Produzent Ryoko Aoyama, will ihn bei der Suche unterstützen und veranstaltet ein Vorsprechen (eng. Audition) für ein fiktives Filmprojekt. Eine der dort erschienenen Damen ist Asami Yamazaki, welche schon mit ihren Bewerbungsschreiben Aoyamas Interesse geweckt hat. Er verabredet sich mit ihr und nach einigen Dates verreisen sie gemeinsam für ein Wochenende. Sie verschwindet plötzlich nach einer dort gemeinsam verbrachten Nacht und Aoyama macht sich auf die Suche nach ihr, dabei stößt er auf Ungereimtheiten in ihrem Lebenslauf.
Für Takashi Miike äußerst ungewöhnlich beginnt dieser Film, man hat den Eindruck eine Liebeskomödie zu sehen. Die Audition mit den verschiedenen Damen ist äußerst unterhaltsam und auch wie sich Aoyama und Asami näher kommen wirkt sehr überzeugend für eine Liebeskomödie. Für westliche Verhältnisse wirkt es fast schon niedlich wie zurückhaltend sich diese beiden erwachsenen Charaktere verhalten. Werbung (wird eingeloggten Usern nicht angezeigt):

Nach dem Verschwinden von Asami macht der Film eine unglaubliche Wandlung zu einen Psycho-Thriller durch, vor allem, da der Regisseur vorher äußerst sparsam Szenen eingesetzt hat, welche nicht in eine Liebeskomödie passen. Gegen Ende entwickelt der Film dann eine faszinierende Bildgewalt, so verzichtet Takashi auf die sonst übliche Schockeffekte und setzt für seine Verhältnisse auch sehr wenig Blut ein, beides ist auch absolut nicht nötig. Die Bilder sprechen für sich mit ihrer unvollstellbaren kalten Grausamkeit, wobei das Set als Kontrast in sehr warmen Licht gehalten ist.
Die Darsteller können von Anfang bis Ende des Films überzeugen, vor allen Eihi Shiina Darstellung ist überragend, von einer schüchternen jungen Frau wandelt sie sich zu einer an krankhaften Abartigkeit kaum zu überbietenden Sadistin.
Sicher kein Film für zart besaitete Leute, aber ein Muss für jeden Fan des japanischen Films.
  
Wir danken Rapid Eye Movies für die Verfügungstellung der Bilder!
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Direktlink: www.resurrection-dead.de/dailydead/Audition-Miike-Takashi-80
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Fräulein Zyankali   
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Jorinde et Joringel schrieb am 12.06.2008, 22:00 Uhr:
Ein Film, den ich für einfach absolut sehenswert und in seiner Grundidee furchtbar traurig finde.
So voller seelischem Schmerz (denn ich bin der Meinung, dass der körperliche hier definitiv nicht im Vordergrund steht), so voller Unverständnis der Figuren untereinander, so viel Schweigen und so viel Phantastik in der Ausführung (gerade im Bezug auf die ständige Frage, was nun Traum und Wirklichkeit ist)...
Dieser Film macht eher traurig als dass er abschreckt und das macht ihn so einzigartig, ebenso dass der Film sehr still beginnt...einfach perfekt |
genau das ist es...es spricht mir aus dem herz...was du hier schriebst...
diesen Film sollte man gesehen haben...sich aber auch bewusst sein - was das für ein Film ist.....
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05.07.2010, 22:27 Uhr
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Jorinde et Joringel    
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Ein Film, den ich für einfach absolut sehenswert und in seiner Grundidee furchtbar traurig finde.
So voller seelischem Schmerz (denn ich bin der Meinung, dass der körperliche hier definitiv nicht im Vordergrund steht), so voller Unverständnis der Figuren untereinander, so viel Schweigen und so viel Phantastik in der Ausführung (gerade im Bezug auf die ständige Frage, was nun Traum und Wirklichkeit ist)...
Dieser Film macht eher traurig als dass er abschreckt und das macht ihn so einzigartig, ebenso dass der Film sehr still beginnt...einfach perfekt 
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12.06.2008, 22:00 Uhr
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• Eintrag im Gästebuch von Jorinde et Joringel zitieren
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Mitternachtskind      
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Was japanische Filme so faszinierend macht, ist vor allem das, was sie nicht zeigen. Dadurch, dass man ständig seine eigene Fantasie bemühen muss und die Motive nicht immer so eindeutig sind, hinterlassen sie oft Spuren im Gedächtnis. Und man kommt sich als Zuschauer nicht ständig so vor, als glaube der Regisseur, er mache Filme für Amöben.
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16.01.2007, 18:28 Uhr
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• Eintrag im Gästebuch von Mitternachtskind zitieren
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